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Reconquista oder Untergang

Die Gesellschaft für freie Publizistik widmete ihren Jahreskongreß 2016 dem Thema der neuen Völkerwanderung

Trotz der eskalierenden Asylkrise sind patriotische und nationale Positionen in Deutschland immer noch von einer Mauer von Tabus umgeben.
In erster Linie betrifft dies nach wie vor den Komplex der weiterhin unkontrollierten Zuwanderung, die heute über den massenhaften Asylmißbrauch und den Familiennachzug bislang unvorstellbare Größendimensionen erreicht hat. Die Deutschen werden zu Fremden im eigenen Land - und jede Kritik an dieser Entwicklung gilt weiterhin als ausländerfeindlich oder >islamophob<.

Mit der >Nazikeule< gegen Andersdenkende
Es lag daher nahe, daß die »Gesellschaft für freie Publizistik (GfP) ihren diesjährigen Jahreskongreß, der einmal mehr im thüringischen Kirchheim stattfand, unter das Motto «Die neue Völkerwanderung - Westliche Kriegspolitik und ihre Folgen« stellte. Nach der Eröffnung durch den GfP-Vorsitzenden und AULA-Chefredakteur Martin Pfeiffer ergriff gleich ein politisches Schwergewicht der österreichischen Politik das Wort.

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Dr. Johannes Hübner
Der sicherheits- und europapolitische Sprecher der FPÖ im österreichischen Nationalrat, informierte seine Zuhörer über die Wandlungen der österreichischen Asylpolitik im vergangenen Jahr. Dr. Hübner kennzeichnete das Meinungsklima seines Landes als ähnlich stickig wie das bundesdeutsche. So ergeht sich einer der führenden Intellektuellen des Landes, Robert Menasse, in Polemik gegen die Nationalstaaten, die »Europa blockieren«, und gegen Referenden, in denen das Volk entscheidet. Auch in Österreich, so Hübner, ist die >Nazikeule< in innenpolitischen Auseinandersetzungen allgegenwärtig, und in der vergangenen Präsidentschaftswahl mußten die FPÖ-Wähler sogar unverschämte Diskussionen über sich ergehen lassen, ob sie nur >Faschisten< oder nicht doch schon >Nazis< sind. Hübner relativierte auch die Ergebnisse der asylpolitischen Wende in Österreich und bezeichnete den Kanzlerwechsel von Faymann zu Kern als »Kosmetik«. In einzelnen Bereichen habe sich die Situation sogar verschlimmert, so habe sich der Bund außerdem über eine Verfassungsänderung ein direktes Zugriffsrecht bei der Unterbringung von Asylbewerbern geschaffen, so daß nun Unterkünfte auch gegen den Willen von Ländern und Gemeinden errichtet werden könnten. Insbesondere mit Blick auf den unglaublich großen Einwanderungsdruck aus Afrika - Dr. Hübner bezog sich hier auf Studien der NATO, nach denen 950 Millionen Afrikaner gerne nach Europa auswandern würden - mahnte Hübner den dringenden Handlungsbedarf der Politik an. Zumindest die FPÖ habe sich von Umfrageergebnissen zwischen 2,5 und 3 Prozent vor gut zehn Jahren auf eine fast gewonnene Präsidentschaftswahl hochgearbeitet und müsse den Wählern auch weiterhin ein klar oppositionelles Profil anbieten.

 

mengersen1Islamistenhochburg Bonn

Der junge Kommunalpolitiker Christopher Freiherr von Mengersen arbeitete am Beispiel seiner Heimatstadt Bonn, wo er für die Bürgerbewegung Pro NRW im Stadtrat sitzt, das dystopische Potential des Multikulturalismus heraus. Die Bundesstadt, einst ein von Beamten und Staatsbediensteten geprägter Ort, hat sich mittlerweile zum El Dorado für gewaltbereite Islamisten entwickelt und »gefestigte Parallelgesellschaften« herausgebildet. Zur »Überfremdung ganzer Stadtviertel« kommen »viele islamistische Rückkehrer«, die man von seiten der Stadtverwaltung in größter Blauäugigkeit »reintegrieren« wolle. Abseits solcher Blütenträume sei die Realität durch eine permanente Bedrohung der Autochthonen und sexuelle Übergriffe geprägt. Immer wieder gerate die Stadt auch durch schwere Gewalttaten in die überregionalen Schlagzeilen wie jüngst die bestialische Prügelattacke auf den 17jährigen Niklas P., der nach den Schlägen und Tritten eines mutmaßlich aus Marokko stammenden Täters mit italienischer Staatsbürgerschaft verstarb. Von Mengersen ließ durchblicken, daß seiner Auffassung nach nicht die Einsicht der politischen Verantwortungsträger, sondern der Druck der ökonomischen Zwänge in Form von leeren Kassen und der sich jetzt schon spürbar ausdünnenden kommunalen Dienstleistungen dazu führen könnte, daß einige heilige Kühe ihrer verdienten Schlachtung zugeführt werden. Von Mengersen verwies auf die jetzt schon exorbitante Verschuldung der Stadt in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und rief seinen Zuhörern zu: »Wenn die Bundespolitik nicht auf die sich zuspitzende Situation reagiert, dann werden die kommunalen Haushalte aus dem Ruder laufen und der Nothaushalt nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein.«

 

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Der nächste Referent, der Oberstleutnant Alfred E. Zips, stellte in seinem Vortrag die Frage nach der Souveränität Deutschlands. Die Freigabe des Landes zur »De-Facto-Besiedlung« durch fremde Kulturen sei natürlich kein Zufall, sondern erfolge planmäßig und unter systematischem Bruch des geltenden Rechts, beispielsweise der Drittstaatenregelung. Die heutige Zuwanderungswelle sei als »Invasion« zu werten, »an deren Ende die Zerstörung der Nation steht«. Der Referent lenkte die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer dann auf die Artikel 53 und 107 der UN-Charta, die als »Feindstaatenklauseln« bezeichnet werden und die nach Auffassung von Zips ein Licht darauf werfen, wie es mit der politischen Souveränität Deutschlands bestellt ist.

Korrespondenz mit Westerwelle und Fischer
Zips zitierte aus seiner umfangreichen Korrespondenz mit den beiden Bundesaußenministern Westerwelle und Fischer zur Frage der fortdauernden Gültigkeit der Feindstaatenklauseln. Seitens des Auswärtigen Amtes habe man die Klauseln zwar als »rechtlich wirkungslos«, »obsolet«, »überholt« oder »gegenstandslos« bezeichnet, aber mit solchen begrifflichen Eiertänzen ihr Fortbestehen und damit das »Vasallentum« der deutschen Nation bestätigt.

 

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Der Tag klang mit einem Vortrag des Verlegers Dr. Gert Sudholt über das »Zeitalter der Deutschlandkriege« und einem Lyrikabend mit Dr. Björn Clemens sowie weiteren Autoren aus.

 

 

 

 

 

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Der Sonntag brachte dann gleich einen Höhepunkt in Form des Vortrags von Dr. Bernd Schwipper, einst NVA-Generalmajor und jüngster NVA-General, in Dresden promovierter Militärhistoriker, der sein Fach, und hier insbesondere die Quellenforschung und Quellenkritik, virtuos beherrscht. Schwipper widmet sich einer der großen Rätselfragen des 20. Jahrhunderts, nämlich derjenigen, ob das Unternehmen Barbarossa«, der Rußlandfeldzug der Wehrmacht, ein rassenideologischer Vernichtungskrieg, der >Große Vaterländische Krieg< oder doch ein Präventivkrieg war. Zu diesem Zweck wertete Schwipper 3500 Quellen aus, wobei er Wert darauf legte, die zentralen Dokumente unverfälscht und ohne stilistische Glättungen zu übersetzen. Schwipper kann nachweisen, daß schon im Sommer 1940 ein auf eine Offensive hin angelegtes Vorrücken der Roten Armee nach Westen hin begann, hinein in die Gebiete, die die Sowjetunion nach dem >Hitler-Stalin-Pakt< vom August 1940 in Besitz genommen hatte und die das Riesenreich 250 Kilometer näher an Mitteleuropa heranrücken ließ. Es wurden nicht nur mit großer Energie Truppen, Flugplätzen und Vorratslager nach Westen verlegt, sondern auch Ostpreußen zum Bezugspunkt verschiedener militärischer Planspiele gemacht. Im Juni 1941 befand sich dann ein großer Teil des militärischen Potentials der Sowjetunion an der Westgrenze und wurde hier selbst überrascht, was auch die ungeheuren Massen an Menschen und Materialien erklärt, die schnell in deutsche Hände fielen.

Eine Erinnerung an das Kriegsende
Auch in seinem neu erschienenen Buch Deutschland im Visier Stalins - Der Weg der Roten Armee in den Europäischen Krieg und der Aufmarsch der Wehrmacht 1941 (Verlag Druffel & Vowinckel) kommt Schwipper zu dem Ergebnis, daß in den sowjetischen Westbezirken die »operative Dichte« für eine militärische Offensive längst gegeben war, was die Präventivkriegsthese stützt.

 

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Mit der Verleihung der >Ulrich-von-Hutten-Medaille< wurde dann auch bei diesem Kongreß der traditionelle Endpunkt gesetzt.
Zum diesjährigen Preisträger wurde der Literaturkenner und Autor
Prof. Dr. Walter Marinovic gekürt, der sich seit seiner Pensionierung als Gymnasiallehrer im Jahre 1990 in Hunderten von Vorträgen und unzähligen Veröffentlichungen insbesondere um den österreichischen Zweig der deutschen Literatur verdient gemacht hat und einem oft jungen Publikum dessen »Schönheit und Tiefe« - so der Laudator Martin Pfeiffer - nahegebracht hat. Franz Grillparzer, Josef Weinheber, Johann Nestroy - das sind die literarischen Fixpunkte, denen Marinovic folgt, und über deren Werk er selbst zahlreiche Arbeiten veröffentlicht hat. Von der Meisterschaft der eigenen Erzählkunst Marinovics konnte sich das Publikum dann noch selbst überzeugen, da der Preisträger eine eigene autobiographische Erinnerung an das Kriegsende im Sudetenland verlas. Als blutjunger Wehrmachtangehöriger war Marinovic in eine elfwöchige US-Kriegsgefangenschaft geraten, aus der heraus er die Vertreibung der Sudetendeutschen erlebte. Mit viel Glück gelang ihm doch noch die Rückkehr nach Wien, und man kann sich lebhaft vorstellen, wie prägend die einschneidenden Erlebnisse von Gefangenschaft und Rückkehr für den jungen Mann gewesen sein müssen. Aus seiner großdeutschen Gesinnung hat Marinovic, dessen Vortragstätigkeit sich auch tatsächlich über den gesamten deutschen Sprachraum hin erstreckt, nie ein Hehl gemacht, und so überbrachte er auch den Teilnehmern des Kongresses seine Botschaft »Wir gehören zusammen, wir sind ein Volk!«

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Auch der Jahreskongreß 2016 der GfP machte einmal mehr deutlich, daß die »Gesellschaft für freie Publizistik« auch in Zukunft ein unverzichtbares Forum für all jene Verleger, Autoren und Leser ist, die sich der Freiheit des Wortes verschrieben haben und die ihrer Nation treu bleiben wollen.

■ Friedrich Wörth                                     Alle Bilder ©GfP

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